Mit Resilienz raus aus dem Dschungel

5 Min. 29.11.2017 Mag. (FH) Michaela Kreitmayer

Am Führungsgipfel bläst der Wind oft besonders heftig. Haben Sie damit Ihre Erfahrungen? Waren Sie schon einmal mit einer – zumindest auf den ersten Blick – ausweglosen Lage konfrontiert? Wurden hinter Ihrem Rücken strategische Fäden gezogen, auf die Sie keinen Einfluss hatten?

Distanz schafft Perspektiven

Wird man zum Spielball, tut das weh. Ohnmächtig und wie gelähmt steht man vor einer Situation, die völlig hilflos macht. Aus der ersten Schockstarre erwacht, folgen Wut und Verzweiflung. Wichtig dabei: Gewinnen Sie Abstand, durchaus auch räumlich. Verschaffen Sie sich einen Spielraum. Dann können Sie wieder klar denken.

Wie der Kopf frei wird? Zum Beispiel durch den Austausch mit Vertrauten, Mentorinnen und Mentoren. Eine Analyse von außen hilft meist, die Emotionen zu kanalisieren. Nur so können neue Lösungswege entstehen und die nächsten Schritte von Ihnen gesetzt werden. Ihr Kampfgeist kehrt dann sehr bald wieder. Garantiert.

Entwickeln Sie einen Master-Plan

Finden Sie auf Ihren Weg zurück und übernehmen Sie wieder das Steuer Ihres Lebens. Die folgenden Lösungsschritte helfen Ihnen dabei.

  •  Sehen Sie den Tatsachen ins Auge
    Je eher Sie den Ist-Zustand akzeptieren, umso eher lenken Sie Ihre Energie in eine neue Richtung.
  •  Steigen Sie aus der Opferrolle aus
    Lassen Sie nicht zu, dass Ihre Angst Ihre Handlungen steuert.
  •  Übernehmen Sie Verantwortung für sich selbst
    Was ist passiert? Machen Sie reinen Tisch. Gehen Sie dabei möglichst objektiv vor.
  •  Denken Sie lösungsorientiert
    Entwickeln Sie einen realistischen Optimismus und denken Sie an Ihre Möglichkeiten.
  •  Holen Sie sich Hilfe
    Nutzen Sie Ihr Netzwerk und Ihre Kontakte.
  •  Finden Sie zu Ihrer persönlichen Klarheit (zurück)
    Was macht Ihre Lebensqualität aus? Welche Werte sind Ihnen wichtig?

Sie wollen mehr darüber erfahren, wie Sie Ihre Bewältigungskompetenz erweitern können? Lesen Sie den vollständigen Artikel im Hernsteiner 3/2017. Wir widmen uns in unserem Magazin der Frage „Wie halten Sie das alles aus?“.

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