Komplexität braucht Menschen

3 Min. 24.04.2017 Mag. Gabriele Schauer

Menschen brauchen Orientierung, vor allem in der digitalen Welt, wo Menschen und Maschinen eng zusammenarbeiten. Ein komplexer Vorgang, der Unternehmen einiges abverlangt, besonders ihren Führungskräften, weiß Markus Tomaschitz, Vice-President Human Resources bei AVL in Graz, im Interview für den neuen Hernsteiner 1/2017.

Kommunikation – das Um und Auf

Die Veränderungen in den Organisationen sind vielerorts enorm: Roboter übernehmen Administratives, Computer viele Denkaufgaben, die Maschinen vernetzen sich miteinander. Wo aber bleibt dabei der Mensch? – Er ist weiterhin am wichtigsten, so Tomaschitz, vor allem, wenn es um komplexe Aufgaben und die Kommunikation miteinander geht.

Entscheidend in dieser Transformation: den Menschen die Sorge und Angst vor diesen Neuerungen zu nehmen. In erster Linie jenen, die nicht gleich voller Enthusiasmus alle digitalen Errungenschaften begrüßen und als Early Movers auf den neuen Zug aufspringen.

Neue Arbeitsorganisation ist Führungsaufgabe

Der Erfolg dieses digitalen Wandels liegt in der Hand jeder Führungskraft. Von ganz oben muss klar kommuniziert werden, was verlangt wird. Das heißt auch, die Potenziale der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu fördern und neue Begabungen zu wecken. Die Führungsspitze ist hier gefordert,

  • den Mitarbeitenden mehr Eigenverantwortung und Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung zu geben,
  • Leistung einzufordern und
  • Sinn zu vermitteln.

Wenn zusätzlich auch die Personalentwicklung richtige Maßnahmen setzt, um diese Postulate zu erreichen, und der Mitarbeiterkreis in seiner Arbeit Bestätigung findet, steht einem erfolgreichen Transformationsprozess (fast) nichts mehr im Wege.

Das vollständige Interview mit Markus Tomaschitz lesen Sie im Hernsteiner 1/2017. Unser Magazin stellt sich die Frage nach dem Sinn in der Arbeitswelt. 

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