Kommuni­kation. Führungs­in­strument Nummer 1. Immer noch.

5 Min. 11.03.2015 Barbara Friesenbichler

"It´s simply impossible to become a great leader without being a great communicator."
Zitat Forbes/April 2013

Führungskräfte verbringen in aller Regel und auch idealerweise den Großteil ihrer Zeit mit interpersonellen Aktionen – und daher auch mit Kommunikation. Eine überaus große Anzahl der Probleme im Unternehmensalltag ist schlichtweg das Resultat unzureichender, mangelhafter oder fehlender Kommunikation.

Wahre Könner und Könnerinnen im Kommunikationsbereich haben ein paar Kernfähigkeiten gemeinsam:

  • einen ausgeprägten Sinn für Situation und Kontext sowie Klarheit über die Frage „Was ist mein (Kommunikations-)Ziel?“;
  • die Geduld für aufmerksamstes Zuhören;
  • eine scharfsinnige Beobachtungsgabe (Außenwahrnehmung mit allen Sinnen);
  • (auch) zwischen den Zeilen zu lesen, indem sie Stimmungen, Dynamik, Haltungen, Wertvorstellungen und vor allem auch Bedenken ihrer Gesprächspartner und -partnerinnen wahr- und ernst nehmen;
  • die Fähigkeit, ihre Botschaften unter Berücksichtigung dieser Wahrnehmungen so anzupassen, dass sie gehört und verstanden werden, ohne vom ursprünglichen Inhalt oder Ziel abzuweichen;
  • die eigene Integrität durch die Kongruenz von Haltung und Verhalten zu untermauern: sagen, was man denkt, und tun, was man sagt;
  • ein gerüttelt Maß an Reflexionsfähigkeit, um eigene Kommunikations- und Verhaltensmuster regelmäßig auf den Prüfstand zu stellen und nötigenfalls zu korrigieren bzw. optimieren;
  • die Fähigkeit, auf der Beziehungsebene eine Vertrauens- und Glaubwürdigkeit herzustellen, die es allen Beteiligten erlaubt, sich inhaltlich zu öffnen und einander auf Augenhöhe zu begegnen. Das Basisrezept für kreative, produktive Prozesse.