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Burn-out (Nr. 5/13)

Wie würden Sie den Gesundheitszustand Ihres Teams einschätzen? Woran lässt sich Ihrer Meinung nach ein "gesundes Team" festmachen? Hatten Sie schon konkrete Fälle von Burn-out unter Ihren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen? Wie hoch schätzen Sie die Burn-out Gefahr unter MitarbeiterInnen in Unternehmen zum jetzigen Zeitpunkt ein? Stehen in Ihrem Unternehmen konkrete Maßnahmen zur Burn-out Prophylaxe auf der Führungsagenda? Welche Maßnahmen werden umgesetzt?

Wie gesund sind die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen?

Befragt nach dem Gesundheitszustand des eigenen Teams zeigen sich die befragten Führungskräfte sehr zuversichtlich. 38 Prozent schätzen ihn als sehr gut ein, 58 Prozent bewerten ihn mit eher gut. Besonders in der Schweiz sind die Führungskräfte von einem sehr guten Gesundheitszustand ihres Teams überzeugt: 45 Prozent schätzen ihn als sehr gut ein.

Unterschiede in der Einschätzung des Gesundheitszustandes sind abhängig von der Größe der befragten Unternehmen: 45 Prozent der Führungskräfte in Unternehmen mit mehr als 1000 Mitarbeiter geben den Gesundheitszustand des Teams als sehr gut an, Führungskräfte in Unternehmen mit 100-250 MitarbeiterInnen sind nur zu 32 Prozent derselben Meinung.

So gut wie niemand beurteilt den Gesundheitszustand seiner Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen als schlecht. 3 Prozent bewerten ihn als weniger gut, einzig in Deutschland schätzen ihn 1 Prozent als schlecht ein.

Merkmale eines gesunden Teams

Woran können Führungskräfte ein gesundes Team erkennen? Eine gute Kommunikationskultur ist für 52 Prozent der Befragten der verlässlichste Indikator dafür.

Nach wie vor werden Krankenstandstage gemessen und sind für 47 Prozent ein wesentliches Kriterium, besonders in Österreich (51 Prozent) und der Schweiz (54 Prozent), in Deutschland (37 Prozent) haben Krankstandstage weit weniger Relevanz.

An dritter Stelle wird von 46 Prozent eine hohe Produktivität der Mitarbeiter genannt. Ein hoher Grad an Gestaltungsspielraum ist für 35 Prozent wichtig, in Deutschland ist dieses Kriterium sogar am wichtigsten. In Österreich (22 Prozent) und der Schweiz (30 Prozent) hat der Gestaltungsspielraum weniger Bedeutung.

Das Wissen um den Sinn der Tätigkeit und eine ausgeprägte Konfliktkompetenz ist für mehr als ein Drittel ein Merkmal zur Gesundheitsbeurteilung.

Burn-out der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen

Das Thema Burn-out ist in den Unternehmen angekommen. In insgesamt 54 Prozent der befragten Unternehmen gab es bereits konkrete Fälle von Burn-out unter den Mitarbeitern.

Die Burn-out Gefährdung scheint auch mit der Größe des Unternehmens zusammenzuhängen. In Unternehmen bis 250 Mitarbeiter haben 34 Prozent Burn-out Fälle zu verzeichnen, während es in Unternehmen bis 1000 Mitarbeiter schon 72 Prozent sind.

Der Großteil der Befragten zeigt sich sehr zuversichtlich auf die Frage, wie hoch die Burn-out Gefahr der Mitarbeiter zum momentanen Zeitpunkt eingestuft wird: 58 Prozent bewerten das Risiko als weniger hoch. Jedoch meint ein Fünftel, dass die Burn-out Gefahr eher hoch ist. Als gar nicht hoch bewerten es 15 Prozent und nur 4 Prozent stufen die Gefahr als sehr hoch ein.

Auch hier zeigt sich: Mit steigender Unternehmensgröße wird die Burn-out Gefahr im Unternehmen höher eingeschätzt.

Maßnahmen zur Burn-out Prophylaxe

Die Frage, wonach in diesem Jahr konkrete Maßnahmen zur Burn-out Prophylaxe auf der Führungsagenda stehen, beantworten 37 Prozent aller befragten Unternehmen mit Ja.

Bei dieser Frage sind deutliche Länderunterschiede festzustellen: Österreich ist Spitzenreiter mit 46 Prozent, vor Deutschland mit 40 Prozent der Unternehmen (ab 100 MitarbeiterInnen), in der Schweiz sind es nur 24 Prozent.

Auch mit steigender Unternehmensgröße wird mehr Vorsorge in Richtung Burn-out getroffen. 18 Prozent der Unternehmen bis 250 Mitarbeiter haben konkrete Maßnahmen gesetzt, bei Unternehmen über 1000 Mitarbeitern sind es bereits die Hälfte.

In Unternehmen, die bereits Maßnahmen setzen, steht die Sensibilisierung durch die Schulung von Führungskräften und Mitarbeitern (61 Prozent) an erster Stelle. Österreich (69 Prozent) ist hier Spitzenreiter, vor Deutschland (58 Prozent) und der Schweiz (49 Prozent).

Von rund 40 Prozent wird das Überdenken der Arbeitsorganisation genannt, gleichauf mit der Unterstützung von Teamprozessen. Das Führen von Anerkennungsgesprächen erachten 35 Prozent für wirksam, vor allem in der Schweiz (47 Prozent). 22 Prozent setzen auf die Kürzung des Arbeitspensums und den Abbau von Überstunden, auch hier sind vor allem Schweizer Unternehmen (30 Prozent) aktiv, vor Österreich (22 Prozent) und Deutschland (18 Prozent).

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